+ + + KARITATIVE AKTION + + +

Hallo ihr Rot-Weißen,

das Jahr neigt sich langsam dem Ende. Neben wenigen Höhen haben wir viele Tiefen durchlebt und oftmals mit uns hadern müssen. Umso wichtiger ist es an die Menschen zu denken, welche all das nicht miterleben können. Manche Kinder sind in schwierigen Verhältnissen aufgewachsen und brauchen Halt im Leben, andere Erwachsene sind ohne Dach über dem Kopf oder auf Pflegekräfte angewiesen. Allen Leuten mit diesen oder ähnlichen Problemen wird in der Evangelischen Stadtmission Erfurt geholfen. Ob betreutes Wohnen, Frauenhaus oder Notübernachtungen, diese Institution deckt eine große Bandbreite an sozialen Hilfsmöglichkeiten ab. Betrieben wird diese Einrichtung durch das Ehrenamt, finanziert durch Förder- und Spendengelder.
Wir möchten diese wichtige Arbeit im Rahmen unserer Möglichkeiten unterstützen. Dafür brauchen wir allerdings die Hilfe der gesamten Rot-Weißen Republik!

Beim Heimspielabschluss 2019 gegen Viktoria Berlin (So., 08.12.) sind wir mit einem Stand präsent. Dort seid ihr dazu angehalten Lebensmittel abzugeben. Wichtig ist, dass diese nicht abgelaufen sind und ein Ablaufdatum auf der Verpackung haben. Diese gehen als Sachspende an das Restaurant des Herzens, welche Obdachlose oder Menschen ohne festes Einkommen mit einer warmen Mahlzeit versorgt.

Wir zählen auf euch! Die funkelnden Augen der Menschen sind es wert etwas von meinem auch dein werden zu lassen.
Vorwärts Steigerwaldkurve! Lang lebe die Rot-Weiße Republik!

Erfordia Ultras 1996

Veröffentlicht unter Allgemein | Schreib einen Kommentar

0:0-Unentschieden bei Hertha II

606 Zuschauer, ca. 200 Erfurter

Grazie Ultras Massese (12x). Danke an 1x Halle.

Veröffentlicht unter Allgemein | Schreib einen Kommentar

Fanhilfen kritisieren Beschlussvorschlag für Innenministerkonferenz

 

Auf der anstehenden Innenministerkonferenz (IMK) vom 04. bis 06. Dezember 2019 in der Hansestadt Lübeck sollen erneut Gesetzesverschärfungen gegen Fußballfans beschlossen werden. Die IMK soll demnach unter anderem eine härtere Bestrafung des Abbrennens von Pyrotechnik, eine Reformierung des Landfriedensbruchs sowie den Entzug der Fahrerlaubnis bei Vergehen im Zusammenhang mit Fußballspielen beschließen. Die Fanhilfen kritisieren allein die Debatte über derlei Maßnahmen als realitätsfremd, unverhältnismäßig und rechtswidrig.

Erst kürzlich wurde im aktuellen Jahresbericht der Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS) der wiederholte Rückgang von eingeleiteten Strafverfahren und verletzten Personen im Zusammenhang mit Fußballspielen festgestellt – Ein Trend, der seit Jahren anhält. Weshalb nun also erneut Gesetze verschärft werden sollen, um Fußballfans noch mehr als ohnehin schon zu kriminalisieren, erscheint schleierhaft. Vielmehr scheint es ein erneut billigster Versuch, sich über kurzgedachte und ineffektive Maßnahmen als vermeintlich „durchgreifender“ Law-and-Order-Politiker in der Öffentlichkeit profilieren zu wollen.

Die Erfahrung der Fanhilfen zeigt, dass die bereits existierenden Gesetze und weitgehenden Strafverfolgungsmöglichkeiten bei Fußballfans im Vergleich zu anderen gesellschaftlichen Gruppen bis zum letzten ausgereizt werden. Das Prinzip der Verhältnismäßigkeit wird von Polizei und anderen Behörden oftmals kaum bis gar nicht beachtet. Ohne jemals einer Straftat schuldig gesprochen worden zu sein, mit einem bereits bei Zustellung Gebühren verursachenden Betretungsverbotsbescheid bedacht zu werden, ist Zeugnis dessen genug. Ähnliches gilt für die Speicherung in illegalen Polizeidateien, ohne darüber auch nur ansatzweise informiert zu werden. Was an Fußballfans aus Sicht der Sicherheitsbehörden „erfolgreich“ getestet wurde, trifft später auch alle anderen. Inwieweit der Entzug der Fahrerlaubnis beispielsweise zu sichereren Fußballspielen beitragen soll, bzw. dass umgekehrt eine Person, die im Stadion auffällig wird, gleichzeitig nicht fahrtüchtig sein soll, bedarf ebenso mindestens einer Erklärung. Aus Sicht der Fanhilfen handelt es sich hierbei schlichtweg um Populismus und das auf Kosten von Freiheitsrechten eines jeden Einzelnen.

Bezüglich Pyrotechnik von einer gesellschaftlichen Missbilligung und dem Ausdruck zu verleihen in einer solchen Totalität zu sprechen, erscheint überdies mindestens anmaßend in Anbetracht sicherlich durchaus abweichender Meinungen bei nicht wenigen Menschen, die tatsächlich die Fußballstadien der Republik besuchen. Nicht nur als Fußballfan, sondern auch als gemeiner Steuerzahler fragt man sich doch eingängig, ob es nicht wichtigere Themen auf einer Innenministerkonferenz zu besprechen gibt, die die Gesellschaft in der Tat derlei missbilligt.

Insbesondere im Hinblick auf negative Beispiele in eben jenen Strafverfolgungsbehörden in der jüngsten Vergangenheit sowie eine mangelnde transparente Fehlerkultur und die daraus resultierenden Folgen.

Veröffentlicht unter Allgemein | Schreib einen Kommentar

1:1-Unentschieden gegen Altglienicke

2.575 Zuschauer, ca. 25 Gästefans

Danke an 10x Halle.

Veröffentlicht unter Allgemein | Schreib einen Kommentar

4:1-Pokalerfolg in Ehrenhain

550 Zuschauer, ca. 150 Erfurter

Veröffentlicht unter Allgemein | Schreib einen Kommentar

4:0-Niederlage beim SV Lichtenberg 47

881 Zuschauer, ca. 400 Erfurter

Danke an 19x Halle und 8x Groningen.

Veröffentlicht unter Allgemein | Schreib einen Kommentar

1:0-Niederlage gegen Halberstadt

2.949 Zuschauer, ca. 30 Gästefans

Veröffentlicht unter Allgemein | Schreib einen Kommentar

3:0-Niederlage in Fürstenwalde

636 Zuschauer, ca. 200 Erfurter

Veröffentlicht unter Allgemein | Schreib einen Kommentar

Heimspiel gegen Chemie

Hallo Steigerwaldkurve,
nachdem wir uns bereits zum ersten Heimspiel der Saison bezüglich der Choreoproblematik zu Wort gemeldet haben, möchten wir Euch darüber informieren, dass mit den Verantwortlichen vom FC RWE und der Arena GmbH leider keine Einigung erzielt werden konnte. Obwohl jahrelang Materialfreiheit in Erfurt herrschte und wir somit in der Lage waren großangelegte Choreografien wie zum Abschied des Steigerwaldstadions, gegen Chemnitz oder unzähligen Spielen der letzten Saison zu präsentieren, sehen wir uns an einem Punkt angekommen, an dem wir an kompromisslosen Entscheidern im Verein und der Arena GmbH scheitern. Verstärkend kommt hinzu, dass sowohl Polizei, als auch Ordnungsamt den Traum eines jeden Sicherheitsfanatikers leben wollen und eine aktive Fankultur in unserem Stadion dabei nur störend ist. 

Da die neuen Anforderungen an Choreografien sowohl den finanziellen, als auch zeitlichen Rahmen sprengen würden, sehen wir uns nicht im Stande bei Heimspielen des FC RWE weiterhin auf diese optische Untermalung zu setzen. Wir können und wollen es nicht akzeptieren, dass jahrelange Selbstverständlichkeiten Stück für Stück abgeschafft werden und sich der Verein in immer stärkere Abhängigkeit der Behörden begibt.

Aus diesem Grund geben wir hiermit bekannt, dass es bis auf Weiteres keine optischen Aktionen, wie Choreografien und Intros, unsererseits in der Steigerwaldkurve zu sehen gibt.

Unseren Unmut diesbezüglich werden wir, in Form von kleineren und größeren Aktionen, dauerhaft ins Stadion tragen.

Materialfreiheit in Erfurt und überall!

Erfordia Ultras 1996, September 2019

Veröffentlicht unter Allgemein | Schreib einen Kommentar

Neue Saison, neuer Präsident – alte Probleme!

Wenn am 16.08. in München der Pfiff ertönt, beginnt auch für die letzten Vereine die neue Spielzeit 2019/2020. Die Vorfreude, die hunderttausende Fans in ganz Deutschland auf die wichtigste Nebensache der Welt haben, teilen auch wir. Diese Vorfreude wird jedoch wie jedes Jahr von denselben Problemen getrübt.

In der dritten Liga begann die Saison gleich mit einem Montagsspiel, einem Übel, welches aufgrund massiver Proteste in den oberen beiden Ligen zurückgedrängt werden konnte. Aber auch dort erinnert der „Spieltag“ eher an einen Kongressplan mit verschiedenen Veranstaltungen und ist nach wie vor Lichtjahre von unserem Ideal entfernt.

An den Gästeeingängen wird es trotz Pilotphase wieder zu sinnlosen Diskussionen mit Konfliktpotential kommen, die sich mit der Länge von Plastikstäben und dem Durchmesser von Stoff beschäftigen. Heimfans sehen sich teilweise, wie in München, gleich einem Komplettkörperscan gegenüber, der aufgrund immer funktionierender Terrorhysterie zu noch mehr Überwachung und dem „gläsernen Fan“ führt.

Aber besser, solche Diskussionen überhaupt führen zu können, als mit Stadionverbot – und darauf häufig folgendem Betretungsverbot – gar nicht ins Stadion oder in die Nähe zu können. Und dass nur, weil die Polizei einen Verdacht gegen einen hat.

Im Block angekommen ist man konfrontiert von Überwachungskameras, die haargenau aufzeichnen können, ob es nicht irgendein vermeintliches Fehlverhalten gibt, welches zwar null Einfluss auf das Spielgeschehen hat, aber dennoch mit horrenden Summen gegenüber den Vereinen geahndet werden kann. Diese dürfen ihre Rechnungen dann fröhlich weitergeben und so Privatinsolvenzen aufgrund einer fragwürdigen Paralleljustiz verursachen.

Und all diesen Problemen zum Trotz, wird mit vermutlich großem Brimborium am 20./21.08.2019 zunächst ein neues DFL-Präsidium gewählt, was zukunftsweisend für so wichtige Themen wie 50+1, den Videobeweis oder die Anstoßzeiten ist, ehe am 27.09.2019 der neue Präsident des DFB gewählt werden soll.

Wer auch immer diese Funktionen bekleiden wird – ihre Aufgaben sind aus unserer Sicht klar. Um auf die gegenwärtigen Probleme, mit denen Fußballfans in ganz Deutschland konfrontiert sind, erneut hinzuweisen und den neuen Verantwortlichen gleich ihre ersten Hausaufgaben mit auf den Weg zu geben, geben wir ihnen , teilweise erneut, hiermit unsere Positionspapiere an die Hand.

Es muss sich etwas ändern im deutschen Fußball, wenn dieser sich nicht noch weiter von der Basis entfernen will. Was zu ändern ist, ist aus unserer Sicht klar.

Die Gesichter mögen wechseln – die Probleme leider nicht!

Veröffentlicht unter Allgemein | Schreib einen Kommentar